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2026-06-01T12:00:00

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Gemeinsam elektrifizieren: Wie Vernetzung den Wandel in der Logistik beschleunigt

T + K Standort Vogelperspektive

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Die Transformation hin zu nachhaltiger Mobilität ist für viele Unternehmen in der Transport- und Logistikbranche eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Sie erfordert Investitionen, neue Prozesse und vor allem die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie dieser Wandel gelingen kann: Das mittelständische Logistikunternehmen Thomsen & Kühne aus Cloppenburg treibt die Elektrifizierung seiner Flotte Schritt für Schritt voran – und setzt dabei auf ein starkes Netzwerk.

Vom eigenen Strom zur elektrischen Flotte

Bereits 2018 hat Thomsen & Kühne mit der Installation einer Photovoltaikanlage am eigenen Standort einen wichtigen Grundstein gelegt. Die erzeugte Energie übersteigt inzwischen den Eigenbedarf – ein entscheidender Impuls, um auch im Transportbereich neue Wege zu gehen.

„Die sehr positiven Erfahrungen und die Tatsache, dass wir mehr Energie erzeugen, als wir benötigen, haben uns ermutigt, den nächsten Schritt in Richtung E-Mobilität zu gehen“, sagt Andreas Kühne, Geschäftsführer bei Thomsen & Kühne.

In ersten Testphasen wurden verschiedene E-Lkw erprobt. Besonders die Fahreigenschaften überzeugten schnell – von der ruhigen Fahrweise bis zur direkten Kraftübertragung. Gleichzeitig zeigte sich: Der Umstieg ist kein Selbstläufer, sondern ein Lernprozess.

Schrittweise Annäherung statt radikalen Umbruchs

Ein zentraler Erfolgsfaktor bei Thomsen & Kühne war der strukturierte Einstieg. Statt sofort großflächig umzustellen, setzte das Unternehmen auf gezielte Testphasen und interne Einbindung.

„Am Anfang war es für uns wichtig, die richtigen Fahrer für solch einen Test zu finden, welche uns offen Feedback geben – und das gesamte Team entsprechend mitzunehmen“, so Kühne.

Von der Disposition bis zur Fuhrparktechnik wurden alle relevanten Bereiche frühzeitig eingebunden. Anfangs erforderte dies eine detaillierte Tourenplanung inklusive externer Ladepunkte. Mit wachsender Erfahrung entwickelte sich daraus jedoch schnell Routine – und Vertrauen in die neue Technologie.

Ladeinfrastruktur: Eigene Lösungen und starke Partner

Parallel zur Fahrzeugbeschaffung baute Thomsen & Kühne eine eigene Ladeinfrastruktur auf, um den selbst erzeugten Strom direkt nutzen zu können. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis: Öffentliche und halböffentliche Ladepunkte bleiben ein entscheidender Faktor – insbesondere für die Flexibilität im Alltag.

Hier kommt die Stärke eines vernetzten Systems ins Spiel: Über DKV Mobility erhält Thomsen & Kühne Zugang zu einem europaweiten Ladenetz – inklusive individueller Lösungen für spezifische Partnerschaften.

Ein konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit einem benachbarten Unternehmen der Koopmann Gruppe. Dort nutzt Thomsen & Kühne die vorhandene Schnellladeinfrastruktur direkt vor Ort.

Andreas Kühne betont: „Gerne nutzen wir die sehr gut ausgebaute Schnellladeinfrastruktur der Koopmann Gruppe, um mit geringen Ladezeiten die eigene Produktivität zu erhöhen.“

Besonders relevant: Über die Lösung von DKV Mobility können individuell vereinbarte Ladepreise zwischen beiden Unternehmen abgebildet werden. Die Abrechnung erfolgt zentral und transparent über die gewohnte DKV-Rechnung – unabhängig davon, wer die Infrastruktur betreibt.

Dieses sogenannte DKV Roaming@work ermöglicht es Unternehmen, Ladeinfrastruktur partnerschaftlich zu nutzen, ohne zusätzliche Komplexität in der Abrechnung oder Preisgestaltung.

Vernetzung als Schlüssel zur Transformation

Für Thomsen & Kühne ist klar: Die Energiewende gelingt nur gemeinsam.

„Grundsätzlich glaube ich, dass die energetische Transformation in unserem Land nur gelingt, wenn viele Unternehmen den Mut finden, sich daran zu beteiligen“, reflektiert Kühne.

Der Austausch mit Partnern, Nachbarn und innerhalb eines Netzwerks spielt dabei eine entscheidende Rolle. Gerade in einer Branche, die stark von Kooperation lebt, entstehen so neue Lösungen und Synergien.

Auch aus Sicht von DKV Mobility zeigt sich: Die Zukunft der Mobilität ist vernetzt. Neben Infrastruktur und Technologie sind es vor allem flexible, integrierte Lösungen, die Unternehmen den Umstieg erleichtern – von der Tank- und Ladekarte bis hin zu individuellen Abrechnungsmodellen.

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor

Neben operativen Vorteilen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit auch aus Kundensicht zunehmend an Bedeutung. Thomsen & Kühne berichtet schon heute CO₂-Werte für einzelne Transporte – ein klarer Wettbewerbsvorteil im Markt, da viele ihrer Kunden bereits seit einiger Zeit gezielt Nachhaltigkeitskonzepte anfragen. Die Elektrifizierung der Flotte ist damit nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ein strategischer Schritt zur Zukunftssicherung.

Fazit: Gemeinsam schneller vorankommen

Das Beispiel Thomsen & Kühne zeigt: Der Weg zur elektrischen Flotte ist kein geradliniger Prozess – durchaus aber ein machbarer.

Mit einer Kombination aus eigener Infrastruktur, praktischer Erprobung und starken Partnern lassen sich Herausforderungen Schritt für Schritt lösen. Besonders deutlich wird dabei die Rolle von Vernetzung: Wenn Unternehmen Ladeinfrastruktur teilen, Wissen austauschen und auf integrierte Lösungen setzen, entsteht ein Ökosystem, das die Transformation spürbar beschleunigt.

Oder, wie es Andreas Kühne formuliert: „Der Wandel beginnt dort, wo Unternehmen den Mut haben, ihn aktiv mitzugestalten.“

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