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2026-04-07T19:10:00
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Wenn Unternehmen umdenken: Warum E‑Mobilität in Europas Fuhrparks gerade einen Wendepunkt erlebt
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Die Elektrifizierung von Unternehmensflotten gewinnt in Europa spürbar an Dynamik – allerdings nicht gleichmäßig. Während einige Länder und Branchen bereits deutlich auf elektrische Antriebe setzen, agieren andere weiterhin zurückhaltend. Das zeigen aktuelle Ergebnisse der Elektromobilitätsstudie von DKV Mobility, basierend auf Befragungen von Fuhrparkverantwortlichen in acht europäischen Ländern.
Ein genauer Blick auf den europäischen Flottenmarkt zeigt, wo Unternehmen heute stehen, welche Faktoren die Transformation beschleunigen – und welche Hürden sie noch bremsen.
Was Unternehmen antreibt – und was sie ausbremst
Der europäische Flottenmarkt befindet sich in einer Übergangsphase. Diesel ist weiterhin die dominierende Antriebsart in Unternehmensflotten, gefolgt von Benzin. Elektrifizierte Antriebe – darunter reine E-Fahrzeuge, Plug‑in‑Hybride und Mild‑Hybride – haben zwar einen relevanten Anteil erreicht, liegen insgesamt noch deutlich hinter klassischen Verbrennern.
Gleichzeitig wächst der Druck auf Unternehmen spürbar. Steigende Kosten, wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen und die zunehmende Notwendigkeit, E‑Fahrzeuge in bestehende Fuhrparks zu integrieren, zählen zu den häufigsten Herausforderungen. Gerade in dieser Gemengelage wird klar: Elektrifizierung ist herausfordernd – aber zunehmend unvermeidbar.
Auffällig ist dabei auch der Einfluss der Fuhrparkgröße. Je größer der Fuhrpark, desto stärker werden die Herausforderungen wahrgenommen. Gleichzeitig zeigen gerade große Unternehmen sowie Betriebe aus dem Transportsektor eine klare Richtung: Viele von ihnen planen, den Anteil elektrischer Fahrzeuge in den kommenden zwei Jahren deutlich auszubauen.
Motivation trifft auf Hürden: Das Spannungsfeld der Elektrifizierung
Auf dem Weg zur E‑Mobilität stehen Unternehmen vor einer paradoxen Situation: Einerseits wollen viele elektrifizieren, gleichzeitig bleiben zentrale Hürden bestehen. Dazu gehören:
- hohe Anschaffungskosten von E‑Fahrzeugen
- steigende Strom- und Ladepreise
- als zu kurz empfundene Reichweiten
- eine vielerorts noch unzureichend ausgebaute öffentliche Ladeinfrastruktur
- zusätzliche Wartungs- und Verwaltungsaufwände
Besonders spannend ist dabei der internationale Vergleich. Während einige Länder bereits tragfähige Lösungen etabliert haben, stehen andere noch am Anfang der Transformation. So werden Hindernisse in den Niederlanden insgesamt deutlich weniger stark wahrgenommen - in Polen und Rumänien hingegen werden sie insgesamt stärker empfunden als in den übrigen Ländern.
Ladeinfrastruktur: die Basis jeder Transformation
Ein besonders aufschlussreiches Bild zeigt sich beim Thema Ladeinfrastruktur. Während die öffentliche Infrastruktur oft als unzureichend wahrgenommen wird, haben viele Unternehmen längst selbst gehandelt: Rund 90 % der Firmen mit E‑Fahrzeugen verfügen bereits über eigene Ladepunkte am Unternehmensstandort. Insgesamt plant eine klare Mehrheit der Unternehmen, die eigene Ladeinfrastruktur in den nächsten zwei Jahren weiter auszubauen.
In manchen Ländern – darunter Deutschland – ist der Ausbau von Wallboxen sogar überdurchschnittlich weit fortgeschritten. In den kommenden Jahren wollen die meisten Unternehmen weiter investieren.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Wille zur Elektrifizierung ist da – ebenso wie erste konkrete Investitionen. Wer heute die richtigen Weichen stellt, verschafft sich jedoch einen klaren Wettbewerbsvorteil. Erfolgreiche Elektrifizierung erfordert nicht nur Fahrzeuge, sondern ein ganzheitliches Konzept aus Infrastruktur, Kostenmanagement und strategischer Planung. Genau hier entscheidet sich, welche Unternehmen zu den Vorreitern der Mobilitätswende gehören – und welche ins Hintertreffen geraten.
Informationen zur Studie
Für die Studie führte das Marktforschungsinstitut Innofact AG im Auftrag von DKV Mobility im November 2025 insgesamt 1.732 standardisierte Online-Interviews mit uhrparkverantwortlichen in acht europäischen Ländern durch. Die gesamte Studie gibt es hier
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