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2025-07-28T16:52:00

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Polens Transportmarkt: Trends, Zahlen, Herausforderungen

Luftaufnahme der Warschauer Innenstadt bei Sonnenuntergang

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Polens Transportbranche steht unter massivem Veränderungsdruck: Steigende Betriebskosten, Fahrermangel und der Wandel hin zu alternativen Antrieben fordern Unternehmen heraus – und treiben gleichzeitig Innovationen voran. Doch was bedeutet das für Fuhrparkbetreiber?

Ein genauer Blick auf die Branche liefert Antworten: Mehr als 500 Flottenunternehmen in Polen wurden Ende 2024 im Rahmen einer Befragung zu aktuellen Herausforderungen und Chancen auf einem der dynamischsten Transportmärkte Europas interviewt. Die Studie bietet einen datenbasierten Überblick darüber, wie sich polnische Unternehmen an wirtschaftliche, technologische und ökologische Anforderungen anpassen – und zeigt Trends auf, die auch für andere europäische Märkte von Bedeutung sein könnten. Folgende Ergebnisse der Umfrage sind dabei besonders aufschlussreich:

1. Hoher Anteil neuer Fahrzeuge in polnischen Fuhrparks

Polnische Fuhrparks zählen im europäischen Vergleich zu den modernsten:

  • über 73 % der schweren Nutzfahrzeuge und
  • knapp 75 % der Pkw-Flotten sind weniger als fünf Jahre alt

Ausschlaggebend dafür sind steuerliche Vorteile, strengere Umweltauflagen und das Ziel, Betriebskosten langfristig zu senken.

Interessant dabei: Bei fast der Hälfte der befragten Unternehmen hat sich das Durchschnittsalter der Flotte in den letzten fünf Jahren kaum verändert. Zwei Drittel der Pkw-Flottenbetreiber (~ 67 %) und mehr als die Hälfte der Fuhrparkleiter von leichten (~ 53 %) und schweren (~ 51 %) Fahrzeugen setzen bevorzugt auf Neufahrzeuge. Gebrauchtfahrzeuge sind vor allem dann gefragt, wenn sie jünger als drei Jahre sind – insbesondere im Liefersegment.

2. Kosten und Personal bleiben zentrale Herausforderungen

Steigende Kraftstoffpreise, höhere Wartungskosten und zunehmender Finanzierungsdruck stellen viele Unternehmen vor spürbare Probleme. Besonders im Schwerlastsegment sehen knapp 18 % der Befragten die Betriebskosten als größte Herausforderung. Hinzu kommt der Fachkräftemangel: Schätzungen zufolge fehlen aktuell rund 200.000 Fahrer auf dem polnischen Markt.

3. Alternative Antriebe: Interesse steigt – Hürden bleiben

Auch wenn Diesel im Schwerlastverkehr weiterhin dominiert, wächst das Interesse an alternativen Antrieben. Besonders in Pkw- und leichten Nutzfahrzeugflotten zeigen sich viele Unternehmen offen für neue Lösungen: ~ 34 % bzw. ~ 26 % der Befragten können sich vorstellen, künftig E-Fahrzeuge einzusetzen. Im Schwerlastbereich hingegen gewinnt Wasserstoff an Bedeutung: 16 % der befragten Unternehmen sehen darin eine vielversprechende Option für die Zukunft. Gleichzeitig bestehen weiterhin große Hürden – insbesondere in Bezug auf die Ladeinfrastruktur, die vielerorts als unzureichend und im Vergleich zu Westeuropa rückständig eingeschätzt wird. Auch Fördermaßnahmen werden häufig als unkoordiniert wahrgenommen.

Fazit: Ein Markt im Wandel

Polen ist einer der größten Transportmärkte Europas und laut Eurostat für 20 % aller Frachtbewegungen innerhalb der EU verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, die besonderen geschäftlichen und betrieblichen Herausforderungen zu verstehen, mit denen die Spediteure in diesem Teil Europas konfrontiert sind.

Die Studie zeigt, dass sich Polens Flottenlandschaft aktiv wandelt – mit einem Fokus auf neue Fahrzeuge, einem wachsenden Interesse an alternativen Antrieben und einem anhaltend hohen Kostendruck. Wer die Dynamik dieses Marktes versteht, kann nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch im gesamteuropäischen Kontext strategisch agieren.

Informationen zur Studie

Die Daten stammen aus einer Umfrage von DKV Mobility, durchgeführt im November und Dezember 2024. Befragt wurden über 500 Fuhrparkverantwortliche aus dem Pkw-, leichten und schweren Nutzfahrzeugsegment.

Ziel der Studie war es, ein möglichst genaues Bild der aktuellen Situation im polnischen Transportsektor zu zeichnen – insbesondere im Hinblick auf betriebliche Herausforderungen, Investitionsentscheidungen und die Bereitschaft zur Umstellung auf alternative Antriebe.

Die vollständige polnische Version des Berichts ist hier verfügbar.

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